Markuskirche, Syrisch-orthodoxes Kloster im Armenischen Viertel, Ost-Jerusalem, Israel
Das Kloster des heiligen Markus ist ein Steingebäude mit einer Hauptkirche, die dem Heiligen Markus gewidmet ist, und einer kleineren Kapelle im Inneren. Die Anlage befindet sich in einem historischen Viertel und wird von einer kleinen religiösen Gemeinschaft gepflegt und genutzt.
Ein erster Kirchenbau an diesem Ort stammt aus dem 6. Jahrhundert, wurde aber später während der Zeit der Kreuzfahrer völlig neu errichtet. Das heutige Gebäude entstand in diesem Mittelalter und hat sich seitdem bewahrt.
Im Inneren erklingt während der Gottesdienste eine antike Sprache, die bis zu den frühesten Zeiten des Christentums in dieser Stadt zurückreicht. Die Gläubigen sprechen hier eine Sprachform, die mit den Worten verbunden ist, welche Jesus selbst verwendet haben könnte.
Das Kloster befindet sich auf der Ararat-Straße im nordöstlichen Teil eines historischen Viertels und kann zu Fuß erkundet werden. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Ort des Gottesdienstes handelt und daher bestimmte Verhaltensweisen und Öffnungszeiten zu respektieren sind.
Im Inneren befindet sich ein Taufbecken, das mit alten Überlieferungen über die Familie Jesu verbunden ist. Im Kloster werden auch Handschriften aufbewahrt, die von gelehrten Schreibern aus der frühen christlichen Zeit stammen.
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