Herodianisches Quartier, Unterirdisches archäologisches Museum im Jüdischen Viertel, Jerusalem, Israel.
Das Herodian Quarter ist ein unterirdisches archäologisches Museum in Jerusalems Altstadt, das fünf Wohnhäuser aus der Zeit des Zweiten Tempels zeigt. Du wirst dort Steinmöbel, Tongefäße und Weinflaschen sehen, die den Besitz dieser wohlhabenden Bewohner dokumentieren.
Dieser Stadtteil wurde nach dem Sechstagekrieg durch archäologische Ausgrabungen wiederentdeckt und zeigt Leben bis zur Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n.Chr. Die Häuser waren luxuriös ausgestattet und gehörten einflussreichen Bewohnern der Stadt vor dieser Katastrophe.
Die Ritualbäder und die in die Wände eingravierte Menora zeigen, wie die Priester, die in diesen großen Häusern lebten, ihren Glauben in ihren täglichen Leben ausübten. Diese Details helfen dir zu verstehen, wie Religion den Alltag dieser wohlhabenden Bewohner prägte.
Der Zugang erfolgt über Treppen, die hinab in die Ausgrabungsstätte führen, was eine gemütliche Erkundung ermöglicht. Plane Zeit für die Erkundung ein und beachte, dass es unter der Erde kühl sein kann, daher solltest du angemessene Kleidung mitbringen.
Eine moderne Jeschiwa wurde direkt über der archäologischen Stätte errichtet und schafft eine ungewöhnliche Verbindung zwischen alten Ruinen und zeitgenössischem religiösem Studium. Diese Anordnung zeigt, wie antike Orte im heutigen Leben der Stadt weiterleben.
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