Ohr ha-Chaim Synagogue, Synagoge aus dem 18. Jahrhundert im Jüdischen Viertel, Jerusalem, Israel.
Die Ohr ha-Chaim Synagoge befindet sich im zweiten Stock des Old Yishuv Court Museum in Jerusalems Altstadt und ist ein ehemaliger Bethus aus dem 18. Jahrhundert. Der Raum ist funktional in separate Gebetsbereiche für Männer und Frauen unterteilt und bietet heute Platz für Morgengebete der Karlin-Hasidim.
Ein Gelehrter aus Ferrara gründete den Gebetsraum in den 1700er Jahren, wo später mehr als 50 Schüler eines bekannten Rabbiners zusammenkamen. Nach seiner Zerstörung 1948 während des Krieges wurde das Gebäude 1967 wieder in Betrieb genommen.
Die Synagoge wird von der Gemeinde als aktiver Ort des Gebets genutzt und spiegelt die religiösen Praktiken der Karlin-Hasidim wider, die hier täglich zusammenkommen. Der Raum ist nach Geschlechtern getrennt, was einer traditionellen jüdischen Gebetspraxis entspricht, die Besucher in dieser Form unmittelbar erleben können.
Der Zugang erfolgt über den Museumseingang des Old Yishuv Court, und Besucher sollten beachten, dass die Synagoge aktiv für das Morgengebet am Schabbat genutzt wird. Respekt vor den Betenden wird erwartet, und es ist ratsam, vorher zu prüfen, ob es einen guten Zeitpunkt für einen Besuch gibt.
Der Gebetsraum war lange Zeit unzugänglich und fast vergessen, bis er als Teil des Museums wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Diese zweite Chance ermöglichte es, einen Teil der religiösen Kontinuität in der Altstadt wiederherzustellen.
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