See Genezareth, Monomiktischer See in Tiberias, Israel.
Das Galiläische Meer ist ein Süßwassersee zwischen dem Golan und der Region Galiläa, der sich über 21 Kilometer Länge und 13 Kilometer Breite erstreckt und 211 Meter unter dem Meeresspiegel liegt. Die Uferlinie zeigt sanfte Buchten im Norden und felsigere Abschnitte im Süden, während das Wasser eine dunkelblaue Farbe hat, die je nach Licht und Wetter wechselt.
Die Römer gründeten im Jahr 20 n. Chr. die Stadt Tiberias am westlichen Ufer und benannten sie nach Kaiser Tiberius. Über die folgenden Jahrhunderte wurde das Gebiet zu einem wichtigen Zentrum für verschiedene Gemeinschaften, die sich entlang des Ufers niederließen.
Traditionelle Fischerfamilien arbeiten noch heute am Ufer, und Besucher können beobachten, wie sie ihre Netze nach alten Methoden auswerfen und reparieren. In vielen Orten rund um den See finden Pilger und Reisende Spuren des religiösen Lebens, das sich über Jahrhunderte hier entwickelt hat und bis heute sichtbar bleibt.
Das Wasser dient als wichtigstes Reservoir Israels und versorgt seit 1964 das Land über ein landesweites Verteilungssystem mit Trinkwasser. Reisende können die Uferstraße nutzen, um verschiedene Orte zu erreichen, wobei der nördliche Bereich einfacher zugänglich ist als die felsigeren südlichen Abschnitte.
Archäologische Funde im südlichen Abschnitt unter dem Wasser zeigen eine der frühesten dauerhaften menschlichen Siedlungen, die vor der Jungsteinzeit entstanden ist. Diese Entdeckung veränderte das Verständnis darüber, wie frühe Gemeinschaften sich in dieser Region organisierten und lebten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.