Kursi, Archäologische Stätte und Kloster auf den Golanhöhen, Israel.
Kursi ist ein byzantinisches Kloster und eine archäologische Stätte in den Golanhöhen östlich des Sees von Galiläa. Die Anlage umfasst eine rechteckige Steinmauer mit einer Wachtturmeingängen und die Reste einer Basilika mit Säulenkolonnade sowie mehrere verbundene Wege zwischen den Gebäuden.
Das Kloster war vom 5. Jahrhundert bis 614 n. Chr. aktiv, als sasanidische Armeen in Palästina einfielen und zahlreiche religiöse Gebäude zerstörten. Der Überfall markierte das Ende der byzantinischen Blütezeit dieses Ortes und seiner Gemeinde.
Das Hauptkirchenschiff zeigt byzantinische Säulen, die das Mittelschiff von den Seitenschiffen trennen, und ist mit Mosaiken geschmückt, die Pflanzen und Tiere darstellen. Diese Dekoration spiegelt wider, wie die Gemeinde die Natur wahrnahm und in ihre Gebetsräume integrierte.
Der Nationalpark bietet markierte Wanderwege und Informationstafeln, die das Gelände leicht begehbar machen. Bequemes Schuhwerk und genügend Wasser sind wichtig, da die Wege in der offenen Landschaft liegen und wenig Schatten bieten.
Eine Marmorinschrift mit aramäischem Text aus dem Jahr 2015 zeigt, dass jüdische oder judäisch-christliche Gemeinschaften um 500 n. Chr. an diesem Ort lebten. Dieser Fund deutet darauf hin, dass religiöse Gemeinden verschiedener Glaubenstraditionen in der Region koexistierten.
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