Bethsaida, Archäologische Stätte in den Golanhöhen, Israel.
Bethsaida ist eine archäologische Stätte einer antiken Stadt im Galiläa im Nordosten von Israel. Die Ruinen liegen auf einem Hügel in der Nähe des Ufers und zeigen Steinmauern, Plattformen und Reste von öffentlichen und privaten Gebäuden, die über mehrere Terrassen verteilt sind.
Eine Fischergemeinschaft lebte hier ab der Eisenzeit und wurde später zu einer größeren Siedlung ausgebaut. Im Jahr 30 wurde der Ort zu einer römischen Stadt umgewandelt und erhielt den Namen Julias zu Ehren der Tochter von Kaiser Augustus.
Der Name des Ortes leitet sich aus dem Hebräischen ab und bedeutet Haus des Fangs oder Haus der Fischer, was die alte Verbindung zur Fischerei widerspiegelt. Besucher können heute die Grundrisse von Wohngebäuden und Werkstätten sehen, in denen Fischer und Handwerker vor zweitausend Jahren gearbeitet haben.
Die Anlage liegt auf einem Hügel und erfordert etwas Laufen über unebene Flächen mit Steinen und Erdwegen. Morgens oder spätnachmittags ist der Besuch angenehmer, da es an heißen Tagen wenig Schatten gibt.
Im Jahr 2022 wurde ein byzantinisches Bodenmosaik mit einer griechischen Inschrift entdeckt, die den heiligen Petrus erwähnt. Diese Entdeckung hilft, die Identität des Ortes mit Texten aus früher christlicher Zeit zu verknüpfen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.