Korazim, Gemeinschaftssiedlung im Nordbezirk, Israel
Korazim ist eine Gemeinde auf einem vulkanischen Plateau nördlich des Sees Genezareth, das von Basaltfelsen und hügeligen Landschaften geprägt ist. Die Siedlung liegt zwischen dem Hulatal und dem Jordangraben in einer geografisch isolierten Region, die sich deutlich vom ebenen Gelände weiter südlich unterscheidet.
Die Siedlung wurde 1983 gegründet und entstand als Moshav, bevor sie mit Ma'of fusionierte und ihren Namen vom antiken Ort Chorazin erhielt, der in biblischen Texten erwähnt wird. Diese Verbindung zur antiken Geschichte prägt die Identität des modernen Ortes bis heute.
Die Siedlung steht unter der Verwaltung des Regionalrats Mevo'ot HaHermon und pflegt Verbindungen zu Hitahdut HaIkarim, einer israelischen Genossenschaftsvereinigung.
Die Siedlung ist ein kleiner, ruhiger Ort mit etwa 350 Bewohnern, was bedeutet, dass Besucher eine intime, offene Gemeinde erleben. Der Zugang zu den meisten Bereichen ist einfach, aber die hügelige Topografie erfordert auf längeren Wegen etwas körperliche Anstrengung.
Die moderne Siedlung liegt etwa einen Kilometer westlich der archäologischen Überreste der antiken Stadt, wo Sie gut erhaltene Synagogenstrukturen und geschnitzte Basaltsteine sehen können. Diese räumliche Trennung ermöglicht es Besuchern, beide Zeiten getrennt zu erkunden.
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