Safed, Mittelalterliche Festung in Nordgaliläa, Israel
Die Zitadelle von Safed ist eine mittelalterliche Befestigungsanlage auf einem Hügel in der nördlichen Region. Die Anlage besteht aus dicken Steinmauern, Wehrtürmen und unterirdischen Gängen, die sich auf dem Gelände verteilen.
Die Kreuzfahrer errichteten die erste Burg 1168, doch nach ihrer Niederlage eroberte der Mamluken-Sultan Baybars die Anlage 1266 und baute sie weiter aus. Später beherrschten auch die Osmanen diesen strategischen Ort.
Die Zitadelle war Sitz verschiedener Bevölkerungsgruppen und zeigt heute noch Spuren ihrer Architektur und Bauweise. Besucher können in den Überresten die unterschiedlichen Bautraditionen erkennen, die sich überlagert haben.
Der Ort liegt auf einem Hügel mit weiter Aussicht auf die umgebende Landschaft, daher sollte man sich auf Steigungen vorbereiten. Die Erkundung ist tagsüber möglich, und das Gelände bietet viele Ecken zum Erkunden, aber man sollte auf unebenem Untergrund rechnen.
Von hier aus kontrollierte man einst die Handelswege zwischen der Mittelmeerküste und dem Inland, was diese Position für viele Eroberer lebenswichtig machte. Diese militärische Bedeutung prägt bis heute die Wahl des Standorts und die massive Bauweise der Anlage.
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