Nabratein synagogue, Antike Synagogenruinen nahe Safed, Israel.
Die Nabratein-Synagoge ist eine archäologische Stätte mit Überresten aus Stein in einem Pinienwald, mit wiederaufgebauten Mauern und ursprünglichen Elementen aus verschiedenen Bauphasen. Die südliche Fassade wurde teilweise rekonstruiert und zeigt, wie das Gebäude ursprünglich aussah.
Die Stätte war zwischen 135 und 640 n.Chr. drei Bauphasen ausgesetzt, mit Wiederaufbauarbeiten nach einem Erdbeben im Jahr 363. Dieses Gebäude wurde mehrmals zerstört und wiederhergestellt, was zeigt, wie wichtig es für die dortige Gemeinde war.
Die an der Stätte gefundenen hebräischen und aramäischen Inschriften zeigen, wie die jüdische Gemeinde hier während der römischen und byzantinischen Zeit betete und zusammenlebte. Diese Texte geben einen Einblick in den Alltag der Menschen, die diesen Ort regelmäßig besuchten und ihre Gebäude immer wieder aufbauten.
Der archäologische Ort ist durch Pfade im Pinienwald zugänglich und bietet die Möglichkeit, die Überreste von Nähe zu betrachten. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da der Untergrund uneben ist und Bäume Schatten spenden.
Eine Inschrift über der Haupttür datiert den Wiederaufbau auf das Jahr 564 n.Chr., etwa 500 Jahre nach der Zerstörung des Tempels in Jerusalem. Dieses Datum zeigt, dass die Gemeinde ihre religiöse Kontinuität über Jahrhunderte hinweg bewahrt hat.
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