Bahai-Weltzentrum, Religiöses Verwaltungszentrum in Haifa, Israel
Das Bahá'í-Weltzentrum ist eine religiöse Verwaltungsstätte in Haifa, die einen goldenen Schrein mit einer markanten Kuppel und neunzehn in Reihen angelegte Gartenterrassen an der Nordseite des Berges Karmel umfasst. Die Gebäude und Gärten erstrecken sich über mehrere Ebenen und bieten Platz für Besucher und Anhänger aus aller Welt.
Das Zentrum wurde an diesem Ort gegründet, weil ein wichtiger religiöser Führer im Jahr 1868 ins Gefängnis von Akkon verbannt wurde und dort bis zu seinem Tod blieb. Dieser Ort wurde später zum Verwaltungssitz der Bahá'í-Bewegung und zur spirituellen Heimat ihrer Anhänger.
Die Bahá'í-Gläubigen nutzen den Schrein und die Gärten für Pilgerfahrten und persönliche Betrachtung, wobei der Ort ein Symbol für ihre Lehren von Einheit und spirituellem Wachstum darstellt. Besucher aus verschiedenen Ländern und Glaubensrichtungen kommen hierher, um die Bedeutung des Ortes für die Bahá'í-Gemeinde zu verstehen.
Das Schrein des Báb ist für Besucher geöffnet und zieht jedes Jahr Tausende von Pilgern an, die die heiligen Stätten besichtigen möchten. Die Gartenterrassen sind gut zugänglich und bieten Ausblicke auf die Stadt und das Meer, wobei es empfehlenswert ist, bequeme Schuhe zu tragen, da der Besuch mit Gehen verbunden ist.
Die Verwaltung des Zentrums befolgt eine ungewöhnliche Regel: Sie unterrichtet nicht aktiv ihre Glaubensgemeinschaft unter den lokalen israelischen Bewohnern. Dies unterscheidet ihre Herangehensweise von vielen anderen religiösen Organisationen, die normalerweise ihre Lehren verbreiten.
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