Mi'ilya, Historisches Viertel im Nordbezirk, Israel
Mi'ilya ist eine Nachbarschaft in der nördlichen Region Israels, die auf terrassenförmig angeordneten Hügeln liegt und traditionelle Steingebäude aufweist. Die Häuser folgen der natürlichen Topografie und schaffen ein charakteristisches Ortsbild.
Die Region war bereits in frühen Jahrhunderten bewohnt, wie archäologische Funde aus dem 5. Jahrhundert zeigen. Später spielte sie eine Rolle in der Kreuzzugzeit unter dem Namen Castellum Regis im Königreich Jerusalem.
Die Bewohner von Mi'ilya sind Angehörige der Melkitisch-Griechisch-Katholischen Kirche und prägen das Gemeindeleben durch ihre Bräuche und religiösen Feiern. Diese gelebte Tradition zeigt sich in alltäglichen Begegnungen und lokalen Zusammenkünften.
Die Nachbarschaft liegt an der Straße 89, die Verbindungen zu größeren Städten in der Region bietet. Der Besuch ist am einfachsten, wenn man mit eigenem Fahrzeug anreist, da das Gelände hügelig ist.
Der Ort enthält Überreste einer mittelalterlichen Befestigung, die während der Kreuzzugzeit eine strategische Rolle spielte. Die verfallenen Strukturen erzählen Geschichten aus einer längst vergangenen Zeit.
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