Khirbet Mehoz, Archäologische Stätte in Westgaliläa, Israel.
Khirbet Mehoz ist eine archäologische Stätte in Westgaliläa mit Überresten von Wohnhäusern und Wirtschaftsanlagen, die auf einem Hügel verteilt sind. Die Strukturen bestehen aus Steinen und zeigen die Art und Weise, wie Menschen über mehrere Jahrhunderte hinweg auf diesem Land lebten.
Khirbet Mehoz wurde in römischer Zeit gegründet und wuchs in byzantinischer Zeit mit christlicher Bevölkerung zur Hauptsiedlung der Gegend. Es wurde Anfang des 7. Jahrhunderts aufgegeben, bei der persischen Invasion 614 oder der muslimischen Eroberung 638. Eine Kreuzfahrerurkunde von 1230 nennt es „Gastina Mahuz“; nach dem Verlust von Montfort und der Niederlage bei Akko 1291 zogen sich die Deutschordensritter auch aus Mehoz zurück. Unter den Mamluken bestand eine kleine muslimische Siedlung, in osmanischer Zeit wohnten wenige Bauern in Gewölbebauten über den byzantinischen Ruinen.
Der arabische Name Khirbet el-Mahuz erscheint in einer Kreuzfahrerurkunde von 1230 als „Gastina Mahuz“, wobei gastina Ruine bedeutet; der Eintrag stammt von den Deutschordensrittern. Einheimische Muslime pflanzten hier traditionell die Nazareth-Schwertlilie, die im März am Weg unterhalb der Ruine blüht.
Die Ruinen liegen etwa 200 Meter von der Straße 854 entfernt, unterhalb von Khirbet Hishik, auf steinigem Terra-rossa-Boden ohne örtliche Quellen; bringen Sie Wasser mit. Ausgegraben wurde nie, nur eine Begehung durchgeführt, daher gibt es weder markierte Wege noch Führer; das überwachsene Gelände lässt sich nur vorsichtig zu Fuß erkunden.
Am Fuß der Ruine blüht neben dem Pfad die Nazareth-Schwertlilie, die einzige Population dieser Art westlich der Wasserscheide; sie blüht im März und wurde wohl von Menschen gepflanzt, da Muslime sie auf Friedhöfen setzen. Zum Gelände gehört auch ein zwanzig Meter langes Becken, halb in den Fels gehauen, halb gemauert, heute teilweise verfüllt, in dem alte Jujuben wachsen.
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