Hilazon Tachtit, Prähistorische archäologische Stätte im Hilazon-Tal, Israel.
Die Hilazon-Höhle ist eine Höhle mit mehreren Kammern im Norden Israels, die durch natürliche Öffnungen mit Ausblicken auf die umgebende Landschaft geprägt ist. Das Gelände ermöglicht Besuchern, verschiedene Bereiche der Höhle zu erkunden und dabei die geologischen Formationen zu beobachten.
Die Stätte stammt aus der Epipaleolithikum-Zeit vor rund 12000 Jahren, als Natufier die Höhle für Bestattungen nutzten. Unter den dort gefundenen Überresten war das Grab einer Frau, die in der Gemeinschaft eine besondere Rolle gespielt zu haben scheint.
Die Entdeckung von Tierknochen, Schildkrötenpanzern und Adlerflügeln im Grab der Schamanin weist auf frühe rituelle Praktiken hin.
Der Weg zur Höhle führt von der Straße Karmi'el-Misgav aus über einen Feldweg durchs Hilazon-Tal zum Eingang. Besucher sollten robustes Schuhwerk tragen, da das Gelände uneben ist und die Wege nicht immer deutlich markiert sind.
Ausgrabungen zeigen, dass hier ein früher Festmahl zu Ehren einer Bestattung stattfand, bei dem genug Speisereste für etwa 35 Menschen vorhanden waren. Diese Funde deuten darauf hin, dass die Gemeinschaft rituell zusammenkam, um die verstorbene Person zu würdigen.
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