Mikhmanim, Gemeinschaftssiedlung in Niedergaliläa, Israel
Mikhmanim ist eine Gemeinde in der Untergaliläa auf dem Berg Kamun, dem höchsten Gipfel der Region, der sich auf 439 Metern erhebt. Die Siedlung verfügt über eine Bibliothek, eine Kindertagesstätte, einen Gemeindesaal, Sportanlagen und ein Industriegebiet für kleine familiengeführte Betriebe.
Die Siedlung wurde 1980 als Teil von Israels Entwicklungsinitiative für den Norden gegründet. Aus einer kleinen Gründergruppe wuchs die Bevölkerung bis 2018 auf etwa 533 Einwohner an.
Gemeindeverband organisierten unter einem kooperativen System, wodurch die Bewohner entscheiden können, wer die Gemeinschaft beitritt und wie Grundbesitz verwaltet wird. Diese Art der Selbstverwaltung prägt das Zusammenleben und die gegenseitige Verantwortung unter den Siedlern.
Die Siedlung liegt auf einem hohen Berg, daher sind Wege und Gelände hügelig und können steiler sein. Besucher sollten sich bewusst sein, dass Zugang und Orientierung von der Topografie der Gegend abhängen.
Die Siedlung ist bemerkenswert, weil sie etwa 478 jüdische und 21 arabische Bewohner hat und damit eine der wenigen gemischten Gemeinden in der Region ist. Diese Zusammensetzung macht sie zu einem seltenen Beispiel für ein zusammenlebendes Gemeinwesen in der Gegend.
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