Hechal Yehuda Synagogue, Orthodoxe Synagoge im Alten Norden, Tel Aviv, Israel.
Die Hechal Yehuda Synagoge ist ein Gebetshaus im Norden von Tel Aviv mit einer markanten Betonkonstruktion in Form einer Muschel. Das Innere ist in zwei Ebenen aufgeteilt, wobei die Architektur ohne tragende Säulen auskommt und den Raum offen und hell wirken lässt.
Das Gebetshaus wurde 1980 fertiggestellt und dient als Gedenkstätte für die Gemeinde von Thessaloniki, die während des Zweiten Weltkriegs vernichtet wurde. Mit seiner Eröffnung vor etwa 40 Jahren wurde ein wichtiges Kapitel jüdischer Geschichte in Tel Aviv bewahrt und sichtbar gemacht.
Die Glasfenster von Josef Shealtiel stellen israelische Feiertage und Schabbat-Feiern in getrennten Bereichen für Männer und Frauen dar.
Das Gebetshaus kann von außen besichtigt werden und zeigt seine charakteristische Betonform deutlich von der Straße aus. Bei einem Besuch sollten Besucher beachten, dass dies ein aktiver Ort des Gebets ist und angemessene Respekt und Kleiderordnung erwartet werden.
Das Innenraumdesign ermöglicht es, dass der Schall auf natürliche Weise unter der Kuppel wandert, was der Architektur eine akustische Dimension verleiht. Diese Besonderheit wurde weniger durch technische Planung als vielmehr durch die freie Raumform mit fehlenden Säulen erreicht.
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