Beit She'an, Archäologische Stätte im Jordantal, Israel
Beit She'an ist eine weitläufige antike Stadt in Jordantal mit Überresten von römischen Strukturen wie einem Theater, Bädern und religiösen Gebäuden. Die ausgegrabenen Ruinen verteilen sich über ein großes Gebiet und zeigen verschiedene Bautypen aus mehreren Epochen.
Der Ort wurde bereits im 4. Jahrtausend vor Christus besiedelt und erlebte später ägyptische, kanaanäische und römische Herrschaft. Ein großes Erdbeben im 8. Jahrhundert führte zum Niedergang der Stadt.
Während der römischen Zeit war dieser Ort unter dem Namen Scythopolis ein bedeutendes Zentrum für verschiedene Glaubensgemeinschaften. Menschen unterschiedlicher Religionen lebten und beteten hier nebeneinander.
Das archäologische Gelände ist leicht zu Fuß erkundbar, mit Wanderwegen zwischen den wichtigsten Ausgrabungsbereichen. Besucher sollten ausreichend Wasser mitbringen und sich vor der Sonne schützen, da es wenig Schatten gibt.
Der Ort liegt in einer Tiefebene, die etwa 120 Meter unter dem Meeresspiegel liegt, wodurch die Ruinen in einer ungewöhnlichen Landschaftssituation entstanden sind. Unter den Überresten sind Mosaikböden und Reste eines alten Heizsystems erhalten, das zeigt, wie fortgeschritten die technische Ausrüstung damals war.
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