Amirim, Siedlung in Israel
Amirim ist eine Siedlung auf einem Hügel in Nordisrael, etwa 550 Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Das Dorf erstreckt sich über einen Hauptweg von etwa anderthalb Kilometern Länge, mit Häusern, die von Wäldern und Gärten umgeben sind, sowie zwei Aussichtspunkten namens Mitzpeh Kinneret und Mitzpeh Menachem, von denen aus man auf den See Genezareth, die Golanhöhen und die Untergaliläa blickt.
Amirim wurde 1958 gegründet, wobei der ursprüngliche Name Shefa Bet war, bevor er in Amirim umbenannt wurde, was im Hebräischen Baumkronen bedeutet. Die frühen Siedler bauten die Gemeinde durch harte Arbeit auf unwirtlichem, felsigem Land auf, wobei einige Familien aus der Branch Davidian Seventh Day Adventist Bewegung kamen und in der Anfangszeit Bio-Anbau einführten.
Amirim ist seit seiner Gründung ein Ort, an dem vegetarische und vegane Lebensweise zentral sind. Diese Prinzipien prägen das tägliche Leben sichtbar: In den Läden gibt es nur pflanzliche Lebensmittel, Grillplätze und Fleisch sind nicht erlaubt, und die Restaurants bieten ausschließlich vegetarische Gerichte an.
Besucher können auf markierten Wanderwegen durch die Wälder spazieren oder den Dorf-Hauptweg erkunden, wobei Bänke an Aussichtspunkten zum Ausruhen einladen. Das Dorf hat ein öffentliches Schwimmbad mit Kinderbereich, das Juli und August sowie selektive Wochenenden das Jahr über geöffnet ist, und bietet Unterkunft in privaten Gästehäusern sowie Restaurants und Geschäfte für Versorgung.
Die Gemeinde beherbergt einen Skulpturengarten mit Kunstwerken aus dem Israel Museum, einschließlich einer Stahlskulptur des israelischen Künstlers David Palombo. Freitagabends versammeln sich Bewohner zu Musikauftritten lokaler Künstler wie Miki Shaviv und Mika Karni, was dem Ort eine warme kulturelle Dimension verleiht.
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