Beit Yehoshua, Landwirtschaftlicher Moschaw in Hof HaSharon, Israel
Beit Yehoshua ist ein Moshav in der Region Hof HaSharon und liegt auf sanftem Gelände etwa 21 Meter über dem Meeresspiegel. Die Siedlung wird von bebauten Feldern und mediterraner Vegetation umgeben, die typisch für die israelische Küstenebene sind.
Die Siedlung wurde 1938 als Teil des Tower-and-Stockade-Programms gegründet, das Verteidigungssiedlungen in umstrittenen Gebieten aufbaute. Anfangs konzentrierten sich die orthodoxen Siedler auf intensive Landwirtschaft und Zitrusanbau als wirtschaftliche Grundlage.
Der Moshav ist nach Jehoshua Thon benannt, einem Zionisten aus Galizien, und prägt das tägliche Leben durch Gemeinschaftsprojekte und gemeinsame Infrastruktur, die das Zusammenleben ermöglicht. Besucher bemerken die starke Verbundenheit der Bewohner untereinander und ihre Bindung an die landwirtschaftliche Tradition dieser Region.
Die Bahnstation Beit Yehoshua verbindet die Siedlung mit den großen Städten Israels und macht sie für Besucher und Einwohner erreichbar. Die Zugverbindung ist eine praktische Option für Reisende, die die Gegend erkunden möchten, ohne ein Auto zu mieten.
Das moshav durchlief mehrere strukturelle Transformationen: Es begann als Kibbuz, wurde dann ein Moshav shitufi und entwickelte sich schließlich zu einem Moshav ovdim mit Familie-zentrierter Landwirtschaft. Diese Veränderungen spiegeln die Anpassung der israelischen Landwirtschaftsbewegung an neue soziale und wirtschaftliche Bedingungen wider.
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