Tzur Moshe, Landwirtschaftlicher Moschaw im Regionalrat Lev HaSharon, Israel.
Tzur Moshe ist ein landwirtschaftlicher Moschav in der Regionalregion Lew HaScharon, in der Scharón-Ebene im Zentrum Israels. Die Siedlung besteht aus Bauernhöfen, kleinen Betrieben und Wohnhäusern, die in ein flaches, von Feldern geprägtes Umfeld eingebettet sind.
Die Siedlung wurde im September 1937 von 20 Einwanderern aus der griechischen Stadt Kastoria gegründet, nachdem das Land im Jahr zuvor von der Familie Hannun aus Tulkarm erworben worden war. Diese griechischen Pioniere waren Teil der frühen Besiedlungswelle in der Zentralebene des Landes.
Der Name Tzur Moshe ehrt Moshe Kofinas, einen griechischen Parlamentarier, der die griechische Abteilung der Nationalen Zionistischen Organisation leitete. Diese Verbindung zur griechischen jüdischen Gemeinschaft spiegelt sich noch heute in der Identität der Siedlung wider.
Tzur Moshe ist über lokale Straßen der Scharón-Ebene erreichbar und liegt in der Nähe von größeren Städten der Region. Das Tempo des täglichen Lebens folgt dem landwirtschaftlichen Rhythmus, weshalb die Gegend unter der Woche am aktivsten ist.
Im Ort gibt es einen Park namens Athen-Park, der vom Architekten Elias Messinas entworfen wurde und durch seine Gestaltung die Verbindung zu den Gründern aus Griechenland sichtbar macht. Es ist ungewöhnlich, in einem kleinen israelischen Moschav einen Park zu finden, der so direkt auf eine europäische Herkunftsgemeinschaft verweist.
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