Kfar Monash, Landwirtschaftlicher Moshav im Hefer-Tal, Israel.
Kfar Monash ist eine landwirtschaftliche Siedlung im zentralen Israel mit etwa 2.700 Dunam landwirtschaftlicher Fläche. Obstplantagen, Blumenzucht unter Glas und Geflügelhaltung bilden die Grundlage der örtlichen Wirtschaft.
Die Siedlung wurde 1946 von jüdischen australischen Soldaten gegründet und nach General Sir John Monash benannt, einem angesehenen jüdischen Militärführer aus Australien. Die Gründung folgte einer Tradition der Landwirtschaftssiedlungen im Nachkriegs-Israel.
Die Siedlung folgt dem Genossenschaftsprinzip, bei dem Bewohner Ressourcen teilen und gemeinsam wirtschaften. Diese Form des Zusammenlebens prägt den Alltag und die sozialen Beziehungen vor Ort.
Der Ort liegt etwa 15 Kilometer nordöstlich von Netanya im flachen zentralen Gelände und ist mit dem Auto leicht zu erreichen. Als aktive landwirtschaftliche Gemeinschaft sind die Besuchsmöglichkeiten begrenzt und eine vorherige Anfrage ist ratsam.
1962 fanden Archäologen hier einen wertvollen Fund aus der Frühbronzezeit mit über 800 Metallobjekten. Diese Sammlung von Waffen, Werkzeugen und Kupferplatten zeigt, dass die Region schon lange vor modernen Siedlungen besiedelt war.
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