Beit Terezin, Holocaust-Geschichtsmuseum in Givat Haim Ihud, Israel
Beit Terezin ist ein Museum in Givat Haim, das sich der Geschichte der Konzentrationslager Theresienstadt widmet. Die Einrichtung umfasst Ausstellungsräume, Archivsammlungen und Büroräume, die um einen zentralen Innenhof mit Exponaten angeordnet sind.
Das Museum wurde 1975 gegründet, nachdem Überlebende von Theresienstadt, die ab 1955 in Israel zusammenkamen, die Initiative ergriffen. Diese Gründung war das Ergebnis des organisierten Einsatzes von Überlebenden, um ihre Geschichten und Erinnerungen zu bewahren.
Die Ausstellung zeigt Werke von Häftlingen wie Zeichnungen und Briefe, die den Alltag in der Ghettosiedlung dokumentieren. Diese persönlichen Zeugnisse ermöglichen Besuchern einen unmittelbaren Einblick in die Erfahrungen der Gefangenen.
Das Museum bietet Besuchern Zugang zu einem umfangreichen Archiv mit indexierten Aufzeichnungen von Gefangenen aus mehreren europäischen Ländern für genealogische Forschungen. Die Recherchefazilität ist für diejenigen nützlich, die nach Informationen über Familienangehörige suchen.
Der Gebäudeentwurf stammt von Albin Glaser, einem Überlebenden von Theresienstadt, der eine zentrale Rotunde schuf. Diese architektonische Besonderheit bezieht sich direkt auf die Struktur und das Layout des Konzentrationslagers.
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