Hyrkania, Archäologische Stätte im Gouvernement Bethlehem, Israel.
Hyrcania ist eine archäologische Stätte in einem isolierten Tal östlich von Jerusalem, wo Ruinen einer Festung und eines späteren Klosters nebeneinander existieren. Die Gebäudereste verteilen sich auf dem Hügelgelände, das von älteren militärischen Strukturen und jüngeren Zweckbauten geprägt ist.
Die Stätte wurde als Festung gegründet, später von Herod verstärkt und diente danach als Gefängnis für Gegner des Herrschers. Danach verwandelte sie sich in einen Klosterkomplex, der Jahrhunderte lang Bedeutung für die religiöse Gemeinschaft hatte.
Der Ort wurde von Mönchen genutzt, die hier religiöse Texte in einer lokalen Aramäisch-Variante verfassten. Diese monastische Nutzung hinterließ Spuren in der Bauweise und Organisation des Geländes.
Der Zugang zur Stätte ist nicht einfach, da sie auf isoliertem Gelände liegt und eine anspruchsvolle Wanderung erforderlich ist. Besucher sollten gutes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitbringen, da es wenig Schatten und wenige Einrichtungen vor Ort gibt.
Archäologen haben in der Nähe der Festung antike Tunnel entdeckt, deren Zweck und Verbindungen noch untersucht werden. Diese unterirdischen Wege deuten darauf hin, dass die Stätte Teil eines größeren Netzwerks von Siedlungen war.
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