Nuaman, Palästinensisches Dorf im Gouvernement Bethlehem, Palästina
Nuaman ist ein Dorf, das auf einem Hugel inmitten von Olivenhainen liegt, mit terrassierten Ackern an den Hangen. Eine Absperranlage umgibt die Siedlung an drei Seiten an der Nordkante von Betlehem.
Das Dorf wurde nach dem Krieg von 1967 unter Jerusalems Verwaltung eingeteilt, obwohl die Bewohner sich als Teil des Westjordanlandes sehen. Diese Regelung schuf eine anomale rechtliche Situation, die bis heute fortbesteht.
Die Bewohner bewirtschaften Olivenbäume nach traditionellen Methoden auf den terrassierten Hängen und prägen damit das Bild der Landschaft. Diese Landwirtschaft ist tief in der lokalen Identität verwurzelt und wird über Generationen weitergegeben.
Das Dorf ist schwer zu erreichen, da Kontrollpunkte den Zugang begrenzen und die Fahrtmoglichkeiten eingeschrankt sind. Besucher sollten sich vorab uber die Zugangsbestimmungen informieren und viel Zeit fur die Fahrt einplanen.
Die etwa 200 Bewohner leben in einer ungewohnlichen rechtlichen Situation: Ihre Hauser unterstehen Jerusalems Verwaltung, doch ihre Ausweise weisen sie als Bewohner des Westjordanlandes aus. Dies fuhrt zu einem paradoxen Rechtsstatus, bei dem ihnen der Zugang nach Jerusalem offiziell verboten ist.
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