Geburtsstätte Jesu Christi: Geburtskirche und Pilgerweg, Bethlehem, Religiöses Heiligtum in Bethlehem, Palästina
Die Geburtskirche ist eine alte Pilgerstätte in Bethlehem mit einer eindrucksvollen steinernen Struktur, die vier Reihen monolithischer Säulen aus lokalem Stein und 44 weiße Marmorsäulen umfasst. Unter dem Hauptaltar befindet sich die Grotte der Geburt, wo ein silberner Stern und brennende Öllampen die traditionelle Geburtsstelle markieren.
Kaiser Konstantin I. und seine Mutter Helena beauftragten 326 den Bau der ersten Kirche, die später von Kaiser Justinian im 6. Jahrhundert umgebaut wurde. Diese Rekonstruktion schuf die Grundstruktur, die bis heute besteht und ein wichtiges religiöses Monument darstellt.
Der Ort wird von drei christlichen Gemeinschaften geprägt: Katholiken, Armenier und Orthodoxe bewirtschaften seit 1852 unterschiedliche Bereiche und gestalten das tägliche Leben hier mit ihren Traditionen. Man spürt diese Aufteilung deutlich, wenn man durch die verschiedenen Kapellen geht und die unterschiedlichen Rituale und Dekorationen beobachtet.
Der Ort ist ein beliebtes Pilgerziel und kann sehr voll sein, besonders während christlicher Feiertage und zu Hochsaison. Es ist hilfreich, früh am Tag zu kommen und bequeme Schuhe zu tragen, da man viele Stufen herabgehen muss, um die unterirdische Grotte zu erreichen.
Die Basilika wurde 2002 während des Konflikts zum Schutzort für bewaffnete Palästinenser, die sich eine Woche lang darin verschanzten. Dieses Ereignis machte den Ort weltweit bekannt und zeigte, wie eng seine Geschichte mit den modernen Umständen des Landes verwoben ist.
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