Har Bnei Rasan, Berggipfel auf den Golanhöhen, Israel
Har Bnei Rasan ist ein erloschener Vulkangipfel im Bashanit-Gebirgszug, der 1.072 Meter über dem Meeresspiegel aufragt. Auf seinem Gipfel stehen zehn 1993 installierte Windturbinen, jede 30 Meter hoch mit 18 Meter langen Rotorblättern, die die umliegenden Siedlungen mit Strom versorgen. Die östlichen, südlichen und westlichen Hänge gehören zum Naturschutzgebiet Bashanit-Kette.
Der arabische Name Tell al-Ghassaniya bewahrt die Erinnerung an die beduinischen Ghassanidenstämme, die Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr. aus Jemen kamen, zum Christentum übertraten und feste Siedlungen auf byzantinischem Gebiet gründeten. Später versuchten sie, die christliche Herrschaft abzuschütteln, wurden niedergeschlagen und mussten 636 in der Schlacht am Jarmuk für Byzanz kämpfen; danach verschwinden sie aus den Quellen. Das tscherkessische Dorf Mumsia, 1878 am Fuß des Berges gegründet, wurde im Sechstagekrieg zerstört.
Die Hänge beherbergen Überreste des zirkassischen Dorfes Mumsia, das 1878 gegründet und während des Krieges von 1967 aufgegeben wurde. Der Ort trägt Spuren dieser verschwundenen Gemeinschaft, die lange Zeit auf diesen Hängen lebte.
Die Ost-, Süd- und Westhänge gehören zum Naturschutzgebiet des Baschanit-Kamms, auf dem Gipfel stehen die zehn Windräder des Windparks, jedes 30 Meter hoch mit 18 Meter langen Rotorblättern. Der Zustieg erfolgt zu Fuß von den Straßen des Golan; der vulkanische Boden liegt offen, daher Wasser und Windjacke mitnehmen.
Der arabische Name Tall al-Ghassaniyya bewahrt die Erinnerung an die ghassanidischen Beduinenstämme, die Ende des 3. Jahrhunderts n. Chr. aus dem Jemen kamen, im Byzantinischen Reich zum Christentum übertraten und feste Siedlungen gründeten. Die Byzantiner zwangen sie später, 636 in der Schlacht am Jarmuk zu kämpfen, wonach sie offenbar verschwanden.
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