Atlit detainee camp, Einwanderungshaftmuseum in Atlit, Israel
Das Atlit-Internierungslager ist ein Gedenkmuseum in einer Hafenstadt im Norden Israels, das die Bedingungen der britischen Einwanderungshaft zeigt. Die Anlage bewahrt Holzbaracken, ein original erhaltenes Desinfektionsgebäude und Wachtürme mit Stacheldraht, die den Alltag der Gefangenen dokumentieren.
Die Briten richteten diesen Ort 1940 ein, um Zehntausende jüdischer Einwanderer festzuhalten, die nach Palästina einreisen wollten. Das Lager blieb während des gesamten britischen Mandats aktiv und war Teil einer umstrittenen Immigrationspolitik.
Der Name des Ortes bezieht sich auf die britische Internierungspolitik der 1940er Jahre, und Besucher können heute noch persönliche Gegenstände und Fotografien sehen, die das Leben der Häftlinge dokumentieren. Die Ausstellungen zeigen, wie Menschen unter schwierigen Bedingungen zusammengelebt haben und welche Hoffnungen sie mitbrachten.
Das Museum kann von morgens bis abends besichtigt werden, mit Führungen in Hebräisch und Englisch sowie Informationstafeln in mehreren Sprachen. Das Gelände ist weitgehend begehbar, aber festes Schuhwerk wird empfohlen, da der Untergrund uneben ist.
Das Gelände zeigt zwei ungewöhnliche Transportmittel: ein Schiff namens Galina und ein C-46 Commando-Flugzeug, mit denen Migranten versuchten, heimlich ins Land zu kommen. Diese Ausstellungsstücke erzählen von der Entschlossenheit und dem Einfallsreichtum derjenigen, die alle Hindernisse überwinden wollten.
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