Pray for the Peace of Jeruslam, Kalksteinskulptur am Knesset-Gebäude, Israel
Pray for the Peace of Jerusalem ist eine Kalksteinskulptur an der südlichen Wand des Knesset-Plenarsaals mit 24 Metern Breite und 7 Metern Höhe. Das monumentale Werk erstreckt sich über die gesamte Wandfläche und füllt den Raum mit seiner Präsenz.
Dani Karavan wurde 1964 von Dora Gad, der Innenarchitektin der Knesset, ausgewählt, das Relief für die Südwand des Plenarsaals zu schaffen; es wurde 1966 fertiggestellt. Karavan gestaltete zudem die vordere Holzwand des Knesset-Auditoriums. Ein ursprünglich neben dem Werk geplanter Balkon mit Sitz für den Staatspräsidenten wurde verworfen, nachdem er den Bauausschuss davon überzeugt hatte. Nach 50 Jahren wurde das Werk signiert und sein Name auf Hebräisch und Arabisch eingetragen.
Das Werk trägt seinen Namen nach Psalm 122, Vers 6, „Bittet um Frieden für Jerusalem“, den Karavan nach Fertigstellung des Reliefs wählte. Da er die Namen der Steinmetze nicht in den Stein meißeln durfte, verzichtete er auch auf den Werktitel und seinen eigenen Namen. Erst nach 50 Jahren wurde das Werk signiert und sein Name auf Hebräisch und Arabisch eingetragen.
Das Werk ist während geführter Knesset-Besichtigungen sichtbar, die vorher angemeldet werden müssen und eine Sicherheitskontrolle erfordern. Besucher sollten damit rechnen, dass der Zugang zu parlamentarischen Bereichen beschränkt ist und bestimmte Bedingungen gelten.
Das Material stammt aus einem Steinbruch in Galiläa und verbindet die parlamentarische Kunst direkt mit der natürlichen Landschaft Israels. Dieser Bezug zum Land macht die Skulptur zu mehr als nur ein Kunstwerk an der Wand.
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