Israel-Museum, Nationales Kunstmuseum in Jerusalem, Israel
Das Israel Museum ist ein nationales Kunstmuseum in Jerusalem, Israel, mit Sammlungen von Archäologie, bildender Kunst und jüdischem Erbe auf mehreren Etagen und in verschiedenen Pavillons. Die Ausstellungsräume verteilen sich über einen weitläufigen Campus mit Innenhöfen, Gärten und dem markanten weißen Kuppelbau, der die Schriftrollen vom Toten Meer beherbergt.
Teddy Kollek gründete das Museum im Jahr 1965 und beauftragte Alfred Mansfeld mit dem Entwurf der ursprünglichen Gebäude auf einem Hügel westlich der Altstadt. Die Erweiterung im Jahr 2010 fügte neue Galerien und einen umgestalteten Eingangsbereich hinzu, wodurch die Fläche für Besucher verdoppelt wurde.
Die weiße Kuppel des Schreins des Buches steht neben einer schwarzen Basaltwand und symbolisiert den Kampf zwischen Licht und Dunkelheit, den Söhnen des Lichts und den Söhnen der Finsternis aus den antiken Schriftrollen. Familien und Schulklassen bewegen sich durch die Galerien, während Forscher in den Lesesälen arbeiten und Besucher im Skulpturengarten unter Olivenbäumen spazieren.
Die Galerien liegen auf verschiedenen Ebenen mit Rampen und Treppen zwischen den Pavillons, sodass Besucher für einen vollständigen Rundgang mehrere Stunden einplanen sollten. Der Skulpturengarten bietet Schatten und Sitzgelegenheiten für Pausen zwischen den Ausstellungen, und Wegweiser helfen bei der Navigation durch die verschiedenen Flügel.
Ein maßstabgetreues Modell von Jerusalem aus dem Jahr 66 n. Chr. zeigt die Stadt vor der Zerstörung des Zweiten Tempels mit winzigen Gebäuden, Straßen und Mauern auf einer Fläche von etwa 50 Quadratmetern (etwa 540 Quadratfuß). Forscher nutzten antike Texte und archäologische Funde, um Tausende von Details zu rekonstruieren, von Häusern bis zu öffentlichen Plätzen.
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