Ohavei Tzion synagogue, Jüdische Synagoge im Nahlaot-Viertel, Jerusalem, Israel.
Die Ohavei Tzion Synagoge ist ein Gebetshaus im Nahlaot Viertel mit einem bemerkenswerten Innenraum, der von dem israelischen Künstler Ze'ev Raban gestaltete wurde. Das Almemor besteht aus Olivenholz und die Heilige Lade wurde 1963 von Raban entworfen und zeigt handwerkliche Details, die den Raum prägen.
Die Synagoge wurde 1906 von persischen Einwanderern gegründet, die sich in Jerusalem niederließen und ihre religiösen Traditionen mitbrachten. Das Gebäude durchlief drei Bauphasen, bis es seine heutige Form erreichte und sich so an die wachsenden Bedürfnisse der Gemeinde anpasste.
Die Synagoge bewahrt persische jüdische Traditionen, die in der Gestaltung des Almemor nach dem Vorbild der Zentralsynagoge von Schiraz sichtbar werden. Diese Verbindung zur persischen Heimat zeigt sich in den Gebetsbräuchen und rituellen Details, die Besucher während der Gottesdienste beobachten können.
Der Ort bietet regelmässig Gebetsdienste und Thorastudiengruppen für verschiedene Altersgruppen der Gemeinde an. Besucher sollten vorab nachfragen, wann öffentliche Gottesdienste stattfinden und ob Besuchungen außerhalb dieser Zeiten möglich sind.
Der Innenraum schmücken Buntglasarbeiten des Künstlers Joseph Shaltiel, die religiöse Symbole mit moderner Kunstform verbinden. Diese Glasfenster verleihen dem Gebetsraum beim Lichteinfall eine besondere visuelle Qualität, die viele Besucher übersehen.
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