The Friends of Zion Heritage Center, Interaktives Museum in Nahalat Shiva, Jerusalem, Israel.
Das Friends of Zion Heritage Center ist ein interaktives Museum in Jerusalem mit vier Stockwerken und sieben Ausstellungen. Die Räume nutzen Touchscreens, 3D-Technologie und immersive Soundinstallationen, um Inhalte vermittelbar zu machen.
Das Museum wurde 2015 gegründet und dokumentiert die Beiträge von nicht-jüdischen Unterstützern zur Entstehung Israels. Die Ausstellungen spannen einen Bogen von biblischen Zeiten bis zum Zweiten Weltkrieg.
Der Name des Museums bezieht sich auf Nichtjuden, die es als Freunde Zions bezeichnet, darunter Harry Truman, Winston Churchill, Orde Wingate, Oskar Schindler, Raul Wallenberg und die Familie Ten Boom. Seit 2015 vergibt es jährlich einen Freund-Zions-Preis, unter anderem an George W. Bush (2015), Albert II. von Monaco (2016) und Donald Trump (2018).
Das Museum liegt in der Rehov Rivlin im Viertel Nahalat Shiv'a im Zentrum von Jerusalem. Die vier Etagen werden der Reihe nach besichtigt, wobei die sieben Stationen der Hauptausstellung „Here am I“ durch die Epochen führen. Für internationale Besucher gibt es die Präsentationen in 16 Sprachen.
Im Gebäude des Museums befindet sich zudem die Indigenous People Embassy in Jerusalem, die mit dem Auftrag des Hauses verbunden ist. Gegründet wurde das Museum vom amerikanischen Evangelisten Mike Evans und von rund 7.000 Spendern weltweit finanziert; an den Installationen arbeiteten über 150 israelische Künstler.
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