Um Rush Rush, Kulturerbestätte in Eilat, Israel
Um Rush Rush ist eine archäologische Stätte in Eilat an der südlichsten Spitze Israels, wo die Negev-Wüste auf das Rote Meer trifft. Die Gegend war lange Zeit ein wichtiger Knotenpunkt für Handelsrouten zwischen Afrika und dem Nahen Osten.
Die Stätte wurde während der Operation Uvda am 10. März 1949 von israelischen Truppen erobert und war damit die letzte bedeutende militärische Eroberung des Krieges von 1948. Sie markierte die endgültige Kontrolle Israels über sein südlichstes Gebiet.
Die Stätte diente als Durchgangspunkt für Pilger, die von Nordafrika über alte Handelsrouten zu heiligen Stätten reisten.
Die Region hat extreme Temperaturschwankungen mit Wintern um 12°C und Sommern über 35°C bei sehr wenig Niederschlag. Besucher sollten sich auf sehr trockene und wechselhafte Bedingungen vorbereiten, besonders während der heißeren Monate.
Die Gegend entwickelte sich von einem kleinen Militärstützpunkt zu Israels Tor zu Asien und Ostafrika durch die Entwicklung seines Hafens. Dieser Wandel machte den südlichsten Punkt des Landes zu einem Zentrum für internationalen Handel und Verkehr.
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