Pune, Bildungs- und Industriemetropole in Maharashtra, Indien
Pune ist eine Millionenstadt in Maharashtra und liegt am Zusammenfluss der Flüsse Mula und Mutha, umgeben von Hügeln und durchzogen von breiten Alleen, die zu Universitätsgeländen und Technologieparks führen. Die Stadtlandschaft wechselt zwischen dichten Wohnvierteln, grünen Campusbereichen und Industriezonen, die sich über ein weites Gebiet westlich von Mumbai erstrecken.
Die Stadt wurde im 18. Jahrhundert zur Hauptstadt des Marathenreiches, bevor sie 1817 unter britische Kontrolle fiel. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sie sich zu einem Bildungszentrum und Militärstützpunkt, der nach der Unabhängigkeit Indiens weiter wuchs und zu einem wichtigen Industriestandort wurde.
In den Straßen der Stadt treffen sich Studenten in kleinen Cafés und Restaurants, während in den Vierteln rund um die Institute Buchhändler Sanskrit-Texte und philosophische Werke verkaufen. Am Abend füllen sich die Parks mit Familien und Joggern, und auf den Plätzen finden oft religiöse Feste und Prozessionen statt, die das ganze Jahr über den Rhythmus des städtischen Lebens prägen.
Die Stadt ist über Autobahnen und Zugverbindungen mit Mumbai, Ahmadnagar und anderen Städten verbunden, wobei die meisten Sehenswürdigkeiten und Institute über lokale Buslinien und Taxis erreichbar sind. Die beste Zeit für einen Besuch ist zwischen Oktober und März, wenn das Wetter angenehmer ist und man die Parks und Außenbereiche der Stadt bequem erkunden kann.
Das Bhandarkar Oriental Research Institute bewahrt Tausende alter Manuskripte auf und ist ein Zentrum für Sanskrit-Studien, das Forscher aus verschiedenen Ländern anzieht. Besucher können die Bibliothek betreten und einen Einblick in die Arbeit mit historischen Texten gewinnen, die teilweise über tausend Jahre alt sind.
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