Itanagar, Hauptstadt im Distrikt Papum Pare, Indien.
Itanagar ist die Hauptstadt von Arunachal Pradesh im Nordosten Indiens und liegt auf etwa 750 Metern Höhe zwischen bewaldeten Hügeln. Die Stadt verbindet Regierungsviertel aus Beton mit Wohngebieten aus Holz und Bambus entlang kurvenreicher Straßen.
Die Siedlung wurde 1974 zur Hauptstadt des neu gegründeten Bundesstaates Arunachal Pradesh ernannt und entwickelte sich seitdem zum administrativen Zentrum der Region. Die Ziegelfestung Ita Fort aus dem 14. Jahrhundert zeigt, dass das Gebiet schon Jahrhunderte früher besiedelt war.
Die Bewohner pflegen noch heute ihre lokalen Sprachen und feiern das Erntefest Nyokum Yullo im Februar mit Tanz und Ritualen. Viele tragen zu festlichen Anlässen traditionelle Gewänder mit bunten Perlenketten und handgewebten Mustern.
Die Stadt erreicht man über die Bahnstation Naharlagun etwa 15 Kilometer entfernt, von wo aus Busse und Taxis weiterfahren. Dezember bis März bietet kühleres Wetter mit weniger Regen als während der Monsunmonate von Juni bis September.
Der Name bedeutet in der Nyishi-Sprache Fort der Steine und bezieht sich auf die alte Ziegelfestung am Stadtrand. Die umliegenden Wälder beherbergen mehr als 500 Orchideenarten, von denen viele nur in dieser Höhenlage wachsen.
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