Ostindien, Geografische Region in Indien
East India umfasst die Bundesstaaten Bihar, Jharkhand, Odisha und Westbengalen und reicht vom Himalaya bis zur Küste des Bengalischen Meers. Reisfelder, dichte Wälder und industrielle Zentren prägen eine Landschaft, in der ländliche Dörfer neben wachsenden Städten existieren.
Die East India Company eröffnete 1690 in Calcutta ihren ersten Handelsposten und legte damit den Grundstein für die britische Kolonialherrschaft. Die Region wurde später Schauplatz wichtiger Unabhängigkeitsbewegungen, die zur Teilung Bengalens und zur Gründung neuer Bundesstaaten führten.
Das Gebiet brachte Rabindranath Tagore hervor, dessen Dichtung und Musik die bengalische Kultur bis heute prägen. Festivals wie Durga Puja zeigen, wie Gemeinschaften ihre religiösen Traditionen mit öffentlichen Feiern verbinden, bei denen Straßen in Freiluftgalerien verwandelt werden.
Der Ganges und seine Nebenflüsse durchqueren den nördlichen Teil und versorgen Millionen Menschen mit Wasser für Landwirtschaft und Alltag. Reisende finden in Kolkata den zentralen Verkehrsknotenpunkt mit Anschlüssen zu den anderen Bundesstaaten der Region.
Das Chota-Nagpur-Plateau birgt bedeutende Bodenschätze, die Jharkhand zu einer Hauptquelle für Kohle und Eisenerz machen. Unter der Erde liegt ein großer Teil der indischen Mineralreserven, die seit über einem Jahrhundert abgebaut werden.
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