Shimla, Hauptstadt in Himachal Pradesh, Indien
Shimla ist die Hauptstadt des Bundesstaates Himachal Pradesh im Nordwesten Indiens und erstreckt sich über mehrere Hügel auf einer Höhe von etwa 2200 Metern. Dichte Wälder der Himalaya-Region umgeben die Stadt, deren Straßen und Gebäude sich entlang der Bergkämme verteilen.
Die britische Kolonialverwaltung bestimmte den Ort ab 1864 zur Sommerhauptstadt Indiens, nachdem sie das Gebiet nach dem Gurkha-Krieg von 1814 übernommen hatte. Diese Entscheidung prägte die Architektur und die Infrastruktur für mehr als acht Jahrzehnte.
Die Mall Road dient als Haupttreffpunkt für Einwohner und Besucher, gesäumt von Läden, Restaurants und Gebäuden im Kolonialstil. Entlang dieser zentralen Straße versammeln sich Menschen zum Flanieren, Einkaufen und zum geselligen Austausch bei Tee und lokalen Snacks.
Reisende erreichen die Stadt über Bergstraßen von größeren Städten aus, mit regelmäßigen Busverbindungen von Delhi und Chandigarh. Die engen, gewundenen Gassen erfordern gutes Schuhwerk und etwas Geduld beim Aufstieg zwischen den verschiedenen Stadtebenen.
Die Bahnstrecke von Kalka nach Shimla, die zum UNESCO-Welterbe zählt, führt durch 102 Tunnel und überwindet die steile Berglandschaft auf spektakuläre Weise. Viele Besucher übersehen die kleinen, versteckten Tempel entlang der Strecke, die man nur zu Fuß oder per Zug entdeckt.
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