Sultanpur, Verwaltungszentrum in Uttar Pradesh, Indien
Sultanpur ist eine Stadt im Bundesstaat Uttar Pradesh, die am Ufer des Gomti-Flusses liegt und von landwirtschaftlichen Feldern umgeben ist. Die Straßen führen vom Bahnhof durch Wohnviertel bis zu den Märkten am Flussufer, wo Boote an den niedrigen Stufen anlegen.
Die Siedlung hieß ursprünglich Kusbhawanpur und wurde nach der Eroberung durch Alauddin Khalji um 1200 umbenannt. Die muslimischen Familien, die sich danach ansiedelten, gründeten das Viertel Mahmudpur im Norden der Stadt.
Der Name der Stadt erinnert an die muslimischen Herrscher, die sich nach der Eroberung im 13. Jahrhundert hier niederließen. Entlang der Hauptstraßen hört man Hindi im Alltag, während in den älteren Vierteln noch der Awadhi-Dialekt zu hören ist.
Die Stadt lässt sich über die Nationalstraßen 731 und 330 erreichen, die nach Ayodhya, Pratapgarh und Jaunpur führen. Der Bahnhof im Zentrum verbindet mit Zügen nach Delhi, Lucknow und Kolkata, besonders während der Morgenstunden und am Abend.
Das Victoria Manzil wurde 1890 als erstes Ausstellungsgebäude für Landwirtschaft errichtet und diente Jahrzehnte lang als Versammlungsort. In den hohen Sälen trafen sich Vertreter der Region, um über lokale Angelegenheiten zu sprechen.
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