Gangtok, Hauptstadt im östlichen Himalaya, Indien
Gangtok ist die Hauptstadt von Sikkim auf 1650 Metern Höhe, verteilt über Berghänge mit Blick auf die Kanchenjunga-Kette und dichte Wälder mit seltenen Orchideen. Die Stadt verbindet steile Straßen mit terrassenförmigen Vierteln, während Nebel häufig die unteren Hänge einhüllt.
Die Stadt entwickelte sich von einem kleinen Handelsposten zur Hauptstadt von Sikkim im Jahr 1894, als Thutob Namgyal das Verwaltungszentrum von Tumlong hierher verlegte. Sikkim trat 1975 der Indischen Union bei und verwandelte die Stadt in eine staatliche Hauptstadt mit wachsenden Regierungsinstitutionen.
Die Bevölkerung besteht aus Bhutia-, Lepcha- und Nepali-Gemeinschaften, die ihre Traditionen durch Feste, Sprachen, Kleidung und religiöse Praktiken das ganze Jahr über bewahren. Buddhistische Klöster und Hindu-Tempel stehen nebeneinander, während auf den Straßen traditionelle Gewänder neben moderner Kleidung zu sehen sind.
Reisende erreichen die Stadt über den Flughafen Pakyong oder die National Highway 10, wobei Sammeltaxis das wichtigste Verkehrsmittel innerhalb der bergigen Stadt sind. Die beste Reisezeit liegt zwischen März und Mai sowie Oktober und November, da der Monsun die Straßen zwischen Juni und September rutschig macht.
Die Stadt erfordert spezielle Genehmigungen für Besucher, die Gebiete nahe den internationalen Grenzen erkunden, was ihre Lage zwischen Nepal, Tibet und Bhutan widerspiegelt. Der lokale Markt verkauft tibetisches Butterbrot und fermentierten Bambussprossen, die in anderen Teilen Indiens schwer zu finden sind.
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