Jabalpur, Verwaltungszentrum in Madhya Pradesh, Indien
Jabalpur ist ein Verwaltungszentrum in Madhya Pradesh, das sich über ein felsiges Becken am Ufer des Narmada erstreckt. Die Stadt breitet sich zwischen Hügeln mit zahlreichen Seen und Tempeln aus und bildet einen Knotenpunkt zwischen mehreren Regionen Zentralindiens.
Im 14. Jahrhundert regierten Gond-Königreiche diese Region, bevor sie 1781 zum britischen Hauptquartier der Kommission für die Saugor- und Narmada-Territorien wurde. Diese Verschiebung brachte neue Verwaltungsstrukturen und Verkehrsverbindungen mit sich, die das heutige Stadtbild prägen.
Der Name leitet sich vom Sanskrit Jabalivana ab, was auf heilige Feigenbäume hindeutet, die früher diese Gegend bedeckten. Heute zeigt sich die Stadt als Knotenpunkt mehrerer Sprachen, wo Besucher Hindi und Urdu in Alltagsgesprächen hören und verschiedene Bildungseinrichtungen die literarische Tradition am Leben halten.
Die Stadt dient als wichtiger Eisenbahn- und Straßenknotenpunkt, sodass sich Reisende von hier aus leicht in andere Teile Zentralindiens bewegen können. Die felsige Landschaft und die zahlreichen Seen machen einige Stadtteile hügelig, daher empfiehlt sich bequemes Schuhwerk beim Erkunden.
Die Dhuandhar-Wasserfälle und die benachbarte Marble-Rocks-Formation liegen etwa 18 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt am Narmada-Fluss. Das Wasser stürzt hier zwischen weißen Marmorwänden hinab und erzeugt dabei feinen Nebel, der sich über die Schlucht legt.
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