Lameta Formation, Geologische Formation in Madhya Pradesh und Gujarat, Indien.
Die Lameta-Formation, auch Infratrappean Beds genannt, ist eine sedimentäre Formation des Maastrichtiums aus wechselnden Lagen von Ton, Siltstein und Sandstein, die in Fluss- und Seemilieus abgelagert wurden. Sie liegt auf der Jabalpur-Formation und unter dem Basalt der Deccan Traps und tritt nur in kleinen, isolierten Aufschlüssen entlang der Satpura-Störung zutage.
Die ersten Fossilien der Lameta-Formation wurden zwischen 1917 und 1919 gefunden. 1981 identifizierten G. N. Dwivedi und Dhananjay Mahendrakumar Mohabey vom Geological Survey of India die Formation, nachdem Arbeiter des ACC-Zementsteinbruchs in Rahioli bei Balasinor in Gujarat ihnen Kalksteinstrukturen übergaben, die sich später als Dinosauriereier erwiesen.
Der Name der Formation stammt von Lameta, dem Ort, an dem ihre Schichten zuerst kartiert wurden. Dinosauriereier wurden erst erkannt, nachdem Arbeiter des ACC-Zementsteinbruchs in Rahioli bei Balasinor in Gujarat 1981 Kalksteinknollen an die Geologen G. N. Dwivedi und Dhananjay Mahendrakumar Mohabey vom Geological Survey of India übergaben. Heute wird die Stätte wegen ihrer Titanosaurier- und Abelisaurier-Reste untersucht.
Die Formation tritt nur in kleinen, isolierten Aufschlüssen entlang der Satpura-Verwerfung zutage; eine einzelne Fundstelle zum Besuchen gibt es daher nicht. Am besten dokumentiert ist der ACC-Zementsteinbruch bei Rahioli nahe Balasinor in Gujarat, wo die ersten Eierfossilien an Geologen übergeben wurden. Andernorts liegen die Schichten unter dem Basalt der Deccan Traps oder über der Jabalpur-Formation.
Die Formation wurde 1981 erstmals identifiziert, als die Geologen G. N. Dwivedi und Dhananjay Mahendrakumar Mohabey vom Geological Survey of India von Arbeitern des ACC-Zementsteinbruchs in Rahioli bei Balasinor in Gujarat Kalksteinstrukturen erhielten, die sich später als Dinosauriereier erwiesen.
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