Jama Masjid, Hauptmoschee in Old Delhi, Indien
Die Jama Masjid ist die bedeutendste Moschee in Alt-Delhi und wurde aus rotem Sandstein und weißem Marmor errichtet. Drei Zwiebeldome erheben sich über dem Gebäude, und zwei schlanke Minarette ragen in den Himmel, während sich ein weiter Innenhof zwischen den Gebetshallen öffnet.
Der Mogulkaiser Shah Jahan ließ diesen Bau in Auftrag geben, nachdem er bereits mehrere große Monumente errichten ließ, und die Arbeiten dauerten über ein Jahrzehnt bis zur Fertigstellung im Jahr 1656. Die Moschee war sein letztes großes Bauprojekt, bevor die kaiserliche Macht schwand.
Freitags versammeln sich große Gruppen zum gemeinsamen Gebet im Innenhof, während an den übrigen Tagen Gläubige in kleineren Kreisen ankommen, um ihre täglichen Gebete zu verrichten. Besucher erkennen die Bedeutung des Ortes an der Andacht der Betenden und an der ruhigen Atmosphäre, die sich zwischen den Gebetszeiten einstellt.
Der Zugang erfolgt über drei Eingänge, die zu verschiedenen Teilen des Geländes führen, wobei Kleidung angemessen sein sollte und Schuhe vor dem Betreten abgelegt werden müssen. Zwischen den Gebetszeiten bleibt das Gebäude geöffnet, und Besucher sollten während der aktiven Andacht Zurückhaltung zeigen.
Im Innenraum befinden sich sieben separate Nischen, die nach Mekka ausgerichtet sind und den Betenden die Gebetsrichtung zeigen. Persische Kalligrafie zieht sich über die Wände und Bögen, wobei die Inschriften Verse aus heiligen Texten wiedergeben.
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