Kohima, Hauptstadt im Nordosten Indiens.
Kohima ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts im Bundesstaat Nagaland und erstreckt sich über die Ausläufer der Japfü-Kette auf einer Höhe von etwa 1.444 Metern. Die Stadt verteilt sich über bewaldete Hügel und enge Täler, sodass steile Straßen und terrassenförmige Siedlungen das Stadtbild prägen.
Im Jahr 1944 fand hier die Schlacht von Kohima statt, bei der britische und indische Truppen den japanischen Vormarsch nach Indien aufhielten. Dieser Kampf gilt als einer der Wendepunkte des Zweiten Weltkriegs im Pazifikraum.
Das Hornbill Festival im Dezember versammelt alle Naga-Stämme, um traditionelle Tänze, Spiele, Musik und Speisen im Naga Heritage Village zu zeigen. Besucher erleben dabei die Vielfalt der lokalen Trachten und handwerklichen Techniken, die von den Bewohnern der Region bis heute gepflegt werden.
Besucher sollten bequeme Schuhe mitbringen, da viele Wege steil und uneben sind. Die beste Reisezeit liegt zwischen Oktober und Mai, wenn das Wetter trockener ist und die Sicht klarer.
Der Kohima War Cemetery wird von der Commonwealth War Graves Commission gepflegt und zeigt terrassenförmig angelegte Gräberfelder für Soldaten des Zweiten Weltkriegs. Auf einer Steintafel am Eingang steht ein Vers aus dem Epitaph von Kohima, der oft mit Thermopylae verglichen wird.
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