Barren Island, Vulkaninsel in den Andamanen und Nikobaren, Indien.
Barren Island ist ein aktiver Vulkan im Andamanischen Meer, rund 138 km nordöstlich von Port Blair. Der Kegel ragt 353 m über die Wasseroberfläche und bildet Teil einer vulkanischen Kette zwischen Sumatra und Myanmar.
Die erste dokumentierte Eruption fand 1787 statt, weitere folgten 1789, 1795, 1803 und 1852. Nach 150 Jahren Ruhe kam es 1991 erneut zu vulkanischer Aktivität, die bis heute anhält.
Der Name stammt aus der britischen Kolonialzeit und beschreibt die karge Vegetation auf dem Vulkankegel. Heute gehört die Insel zu einem Schutzgebiet, das von der indischen Marine überwacht wird und wissenschaftlichen Beobachtungen dient.
Der Besuch erfordert eine Sondergenehmigung der indischen Behörden, die hauptsächlich für wissenschaftliche Forschung erteilt wird. Die Insel ist unbewohnt und kann nur per Boot erreicht werden, wobei Landgänge wegen der vulkanischen Aktivität meist untersagt sind.
Das Wasser rund um die Insel beherbergt Basaltformationen, die durch erkaltete Lava entstanden sind, sowie Korallengärten. Mantarochen schwimmen in der Nähe und machen die Unterwasserwelt zu einem beliebten Ziel für Taucher mit spezieller Genehmigung.
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