Kodagu, Bergbezirk in Karnataka, Indien
Kodagu ist ein Distrikt in Karnataka, der sich über bewaldete Höhenzüge der Westghats erstreckt und zahlreiche Kaffeeplantagen sowie Täler umfasst, die sich zwischen den Bergen ziehen. Wege schlängeln sich durch dichte Vegetation, während kleine Städte und Dörfer in den Hügeln verteilt liegen, von wo aus man weite Blicke über das Grün hat.
Das Gebiet bildete bis 1834 ein eigenständiges Territorium unter lokaler Herrschaft, bevor es nach einem militärischen Konflikt von britischen Streitkräften eingegliedert wurde. Diese Veränderung brachte neue Verwaltungsstrukturen und die planmäßige Ausweitung von Plantagen mit sich.
Die Kodava-Gemeinschaft lebt in Häusern mit traditioneller Architektur, bei denen Holz und Schindeldächer das Ortsbild prägen, während Ahnenstätten oft an Flussufern zu finden sind. Lokale Märkte bieten Honig, Gewürze und Frischwaren aus den umliegenden Plantagen, die von Familien seit mehreren Generationen bewirtschaftet werden.
Reisende finden in der Stadt Madikeri eine zentrale Anlaufstelle mit Busverbindungen zu größeren Städten, während die Temperaturen in den Höhenlagen angenehm kühl bleiben. Die Monate nach dem Monsun bis zum Frühjahr bieten meist klare Tage, an denen Wanderungen und Besichtigungen gut möglich sind.
Der Fluss Kaveri entspringt in diesem Distrikt an einer Quelle, die für Pilger aus verschiedenen Regionen Indiens als heiliger Ort gilt. Drei Schutzgebiete bewahren die natürliche Umgebung, in der Elefanten und andere Arten durch die Wälder ziehen.
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