Rimo I, Berggipfel im östlichen Karakoram, Indien
Rimo I ist der höchste Gipfel der Rimo-Gruppe im östlichen Karakorum in Nordindien und erreicht eine Höhe von rund 7.385 Metern. Er ist von großen Gletschern umgeben, darunter dem Central Rimo Gletscher, dem South Rimo Gletscher und dem North Terong Gletscher.
Der Gipfel wurde am 28. Juli 1988 von einem indo-japanischen Team aus vier Bergsteigern erstmals bestiegen. Vorherige Versuche in den Jahren 1985 und 1986 waren gescheitert.
Der Name Rimo bedeutet in der lokalen Sprache 'gestreifter Berg' und bezieht sich auf die sichtbaren Schichten im Gestein. Diese Streifen sind von weitem erkennbar und geben dem Berg sein unverwechselbares Aussehen.
Der Berg liegt in einer militärisch sensiblen Zone nahe der Grenze, und der Zugang unterliegt strengen Beschränkungen. Wer eine Besteigung plant, muss im Voraus umfangreiche Genehmigungen bei der indischen Armee und der Indo-Tibet Border Police einholen.
Rimo I liegt nur rund 28 Kilometer vom Karakoram-Pass entfernt, einem der höchsten Gebirgspässe der Welt, der einst als Handelsroute zwischen Indien und Zentralasien diente. Diese geografische Nähe macht die Region zu einem Treffpunkt alter Karawanenwege und moderner Expeditionen.
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