Hyderabad, Historisches Fürstentum im südzentralen Indien.
Der Hyderabad State war ein Fürstentum in Süd-Zentralindien, das sich über das Dekkan-Plateau erstreckte und Gebiete umfasste, die heute Teil von Telangana, Karnataka und Maharashtra sind. Das Gebiet erstreckte sich über eine große Fläche und war administrativ in zwei Kapitäle unterteilt: Aurangabad bis 1763 und danach Hyderabad.
Das Fürstentum wurde 1724 von Mir Qamar-ud-din Khan gegründet und entwickelte sich zu einem einflussreichen Staat im Dekkan. Es behielt seine Unabhängigkeit vom Mogul-Reich, bis es 1948 durch militärische Intervention in Indien eingegliedert wurde.
Die Bevölkerung sprach Telugu, Marathi, Kannada und Urdu, wobei die Bewohner unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft als Mulki bekannt waren. Diese sprachliche Vielfalt prägte das tägliche Leben und die Identität der Menschen in diesem Gebiet.
Besucher sollten beachten, dass das ehemalige Fürstentum heute über mehrere Bundesstaaten verteilt ist und es keine zusammenhängenden Grenzen gibt. Die Stadt Hyderabad dient als Ausgangspunkt, um die historischen Orte und Denkmäler zu erkunden, die mit dieser Zeit verbunden sind.
Im Jahr 1901 erwirtschaftete das Fürstentum während der britischen Zeit jährliche Einnahmen von etwa 4,17 Millionen Rupien und gehörte damit zu den wohlhabendsten Fürstentümern Indiens. Dieser Wohlstand ermöglichte es, Infrastruktur und Institutionen zu entwickeln, die die Region lange Zeit prägten.
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