Kasaragod, Verwaltungsstadt in Kerala, Indien
Kasaragod liegt an der Mündung des Chandragiri in das Arabische Meer und wird von tropischer Vegetation umgeben. Durch das Zentrum führen mehrere breite Straßen, flankiert von einfachen Geschäften und Wohnhäusern mit flachen Dächern.
Der portugiesische Seefahrer Duarte Barbosa erwähnte den Ort Anfang des 16. Jahrhunderts als bedeutenden Handelshafen. Später wechselten hier Herrscher aus verschiedenen Königreichen die Kontrolle, bis das Gebiet schließlich an das britische Malabar kam.
In den Straßen hört man oft Malayalam, Tulu und Kannada durcheinander, da sich hier Sprachräume Keralas und Karnatakas begegnen. Diese sprachliche Vielfalt zeigt sich auch in den verschiedenen Tempeln, Moscheen und Kirchen, die das Stadtbild prägen.
Der Bahnhof und die Bushaltestellen liegen nah beieinander und bieten Verbindungen entlang der Küste nach Norden und Süden. Der beste Zeitraum für einen Besuch erstreckt sich von Oktober bis März, wenn die Regenfälle seltener sind.
An diesem Küstenabschnitt münden tatsächlich alle zwölf Flüsse des Distrikts in das Meer, was für eine Region dieser Größe selten ist. Diese Besonderheit prägte über Jahrhunderte Handel und Landwirtschaft der gesamten Umgebung.
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