Dalhousie, Bergstation im Bezirk Chamba, Indien
Dalhousie ist eine Bergsiedlung im Bezirk Chamba im Bundesstaat Himachal Pradesh, die sich über fünf bewaldete Hügel verteilt und auf etwa 1970 Metern Höhe liegt. Die Straßen führen zwischen Kiefern und Zedern hindurch, während die Gebäude in der Hanglandschaft verstreut sind.
Britische Kolonialverwaltungen gründeten die Ortschaft in den 1850er-Jahren als Sommerresidenz und benannten sie nach Lord Dalhousie, dem damaligen Generalgouverneur von Indien. Beamte und Soldaten zogen sich hierher zurück, um der heißen Ebene zu entfliehen, und errichteten Kirchen, Schulen und Verwaltungsgebäude.
Die Ortschaft dient heute als ruhiger Rückzugsort für indische Familien und trägt den Namen eines britischen Generalgouverneurs aus dem 19. Jahrhundert. Kleine Holzhäuser in den Hanglagen zeigen Elemente aus dem pahari Baustil, während die Märkte lokale Produkte und handgewebte Schals anbieten.
Die warmen Monate von Mai bis September eignen sich am besten für einen Aufenthalt, während die Wintermonate von Dezember bis Februar häufig Schneefall und geschlossene Bergstraßen mit sich bringen. Besucher sollten Pullover und wasserdichte Kleidung auch im Sommer mitbringen, da Nebel und Regen jederzeit auftreten können.
Die umliegenden Wälder beherbergen Bären und Leoparden, die man gelegentlich in der Dämmerung am Rand der Siedlung sehen kann. Eisige Nächte zwischen Dezember und Februar verwandeln Wasserquellen in gefrorene Skulpturen und lassen Reif auf den Zweigen der Bäume entstehen.
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