Pachmarhi, Bergsiedlung in Narmadapuram, Indien
Pachmarhi liegt auf 1100 Metern (etwa 3600 Fuß) Höhe im Satpura-Gebirge und besteht aus mehreren Tälern mit Wasserfällen und natürlichen Sandsteinhöhlen. Die Siedlung erstreckt sich über bewaldete Hügel und schmale Schluchten im zentralen Teil Indiens.
Captain James Forsyth gründete den Ort im Jahr 1857 während einer Vermessungsexpedition und richtete dort einen Militärstützpunkt ein. Die britischen Streitkräfte nutzten die Anhöhe wegen des kühleren Klimas als Verwaltungszentrum.
Die fünf alten, in Sandsteinhügel gehauenen Höhlen bewahren tiefe Verbindungen zur hinduistischen Mythologie, besonders zu den Pandava-Brüdern.
Reisende können die Ortschaft über den Bahnhof Pipariya erreichen, der 40 Kilometer entfernt liegt, mit regelmäßigen Taxiverbindungen. Die beste Besuchszeit liegt zwischen Oktober und Juni, wenn die Wetterbedingungen angenehm sind und die Wege begehbar bleiben.
Der Ort dient gleichzeitig als Militärstützpunkt und als Naturschutzgebiet innerhalb des UNESCO-Biosphärenreservats. Besucher können wilde Tiere und seltene Pflanzenarten in unmittelbarer Nähe der bewohnten Gebiete beobachten.
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