Shirdi, Pilgerstätte in Maharashtra, Indien
Shirdi ist eine Kleinstadt im Bundesstaat Maharashtra, die sich zu einem wichtigen religiösen Zentrum entwickelt hat. Die eng bebauten Straßen führen zu mehreren Tempelbezirken und Unterkünften für die Pilger, die das ganze Jahr über hierher reisen.
Die Siedlung blieb jahrhundertelang ein einfaches Dorf, bis ein wandernder Asket im 19. Jahrhundert hier dauerhaft ansässig wurde. Nach seinem Tod 1918 begannen seine Anhänger mit dem Bau von Gedenkstätten, die im Laufe des 20. Jahrhunderts allmählich erweitert wurden.
Der Ort ist nach dem spirituellen Lehrer benannt, der Ende des 19. Jahrhunderts hier lebte und Anhänger aus verschiedenen religiösen Traditionen willkommen hieß. Heute kommen Pilger aus ganz Indien und darüber hinaus, um an den täglichen Gebeten teilzunehmen und Zeit in den verschiedenen Schreinanlagen zu verbringen.
Die Stadt kann per Zug oder Bus erreicht werden, wobei die meisten Besucher mehrere Stunden für den Besuch der verschiedenen religiösen Orte einplanen. In den frühen Morgenstunden und am späten Abend sind die Andachtsstätten weniger überfüllt als zur Mittagszeit.
Ein altes Feigenbaum steht neben einem der Schreine und wird von vielen Besuchern als Ort der Besinnung aufgesucht. Der Baum gilt als direkter Nachkomme jener Pflanze, unter der der spirituelle Lehrer oft saß.
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