Narkondam, Vulkaninsel auf den Andamanen, Indien
Narcondam Island ist eine Vulkaninsel in der nördlichen Andamanen-See, die sich etwa 710 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Die Insel bedeckt eine Fläche von ungefähr 6,8 Quadratkilometern und wird von dicht bewaldeten Hängen mit steilen vulkanischen Klippen geprägt.
Die Insel war bis 1986 Gegenstand von Grenzstreitigkeiten zwischen Burma und Indien, bis eine Vereinbarung klare Seegrenzen in der Region festlegte. Dies markierte einen wichtigen Wendepunkt für Indiens Kontrolle über die nördlichen Andamanen.
Der Name der Insel kommt aus dem Tamil und bedeutet „Hölle der Grube
Um die Insel zu erreichen, ist eine Bootsfahrt von Diglipur erforderlich, die hauptsächlich zwischen September und Mai bei günstigen Wetterbedingungen verkehrt. Besucher sollten mit Wetterverzögerungen rechnen und die Jahreszeit sorgfältig planen.
Die Insel beherbergt die endemische Narcondam-Nashornvogel-Art, von der weltweit nur zwischen 300 und 650 Individuen existieren. Diese seltenen Vögel sind auf diesen Ort beschränkt und machen die Insel zu einem biologisch wertvollen Zufluchtsort.
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